Sunday, February 22. 2026
Brandmarken statt Brandmauer
Wenn Rassisten ihre menschenverachtenden Parolen brüllen – wobei wir auch empfinden, dass sie brüllen, wenn sie flüstern oder gar schreiben, weil das Schrecklichste immer wie ein verbaler Eklat wirkt – dann regen wir uns darüber auf. Wir sagen womöglich, dass sie so etwas nicht äußern dürfen, dass es Unrecht ist, politisch nicht korrekt, falsch. Das mag alles stimmen, aber was genau verlangen wir von ihnen? Dass sie schweigen? Dass sie ihre Meinung ändern? Die Dinge so sehen wie wir?
Tatsächlich können wir froh sein, dass diese Leute äußern, was sie denken. Denn in der Vergangenheit, ja, im Grunde immer schon, dachten und denken sie so, und das muss sich auf ihr Verhalten ausgewirkt haben.
Wenn sie sich heute äußern, wissen wir endlich genau, mit wem wir es bei ihnen zu tun haben. Jetzt ist unsere Aufgabe nicht, sie umzustimmen, denn das wird uns nicht gelingen. Sie sind schon so lange dieser Meinung, dass diese in ihre Identität übergangen ist. Würden sie davon ablassen, würden sie sich selbst verlieren. Sie müssten sich komplett neu finden. Kaum jemand wäre zu so etwas bereit.
Daher ist unsere Aufgabe eine andere, nämlich diese Leute öffentlich als das zu brandmarken, was sie sind, nämlich rassistisch und menschenverachtend. Wir müssen öffentlich ihre Argumente zerschlagen, aber ohne den Aspekt der Belehrung solch Unbelehrbarer. Wie müssen sie als nicht gesellschaftsfähig darstellen und uns dann ganz deutlich von ihnen abwenden. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie ihre Psychospielchen mit uns spielen oder das wir unsere Zeit, in der wir Wichtigeres zu tun haben, mit ihnen verschwenden, während sie uns beflecken mit ihrem fatalen, rückwärtsgerichteten geistigen Dreck: Ja, kommt aus euren Löchern hervor, ihr Nazis und anderen Faschisten! Steht zu eurem verqueren Denken, sprecht es aus, damit wir euch brandmarken und dann den Rücken zudrehen können in jeder Lebenssituation. Wir stehen für die Gleichberechtigung aller, für Diversität, ja für egalitäre Differenz, deren Toleranz genau dort endet, wo wir auf eure Intoleranz und Verbohrtheit stoßen!
So müssen wir mit diesen Leuten umgehen, denn sie gehören nicht in eine Welt des 21. Jahrhunderts, in der weder die Herkunft, noch der Pass, noch das Äußere eine Rolle spielen sollte, sondern allein das Denken und Handeln zum Wohle aller.
(c) 2026
Tatsächlich können wir froh sein, dass diese Leute äußern, was sie denken. Denn in der Vergangenheit, ja, im Grunde immer schon, dachten und denken sie so, und das muss sich auf ihr Verhalten ausgewirkt haben.
Wenn sie sich heute äußern, wissen wir endlich genau, mit wem wir es bei ihnen zu tun haben. Jetzt ist unsere Aufgabe nicht, sie umzustimmen, denn das wird uns nicht gelingen. Sie sind schon so lange dieser Meinung, dass diese in ihre Identität übergangen ist. Würden sie davon ablassen, würden sie sich selbst verlieren. Sie müssten sich komplett neu finden. Kaum jemand wäre zu so etwas bereit.
Daher ist unsere Aufgabe eine andere, nämlich diese Leute öffentlich als das zu brandmarken, was sie sind, nämlich rassistisch und menschenverachtend. Wir müssen öffentlich ihre Argumente zerschlagen, aber ohne den Aspekt der Belehrung solch Unbelehrbarer. Wie müssen sie als nicht gesellschaftsfähig darstellen und uns dann ganz deutlich von ihnen abwenden. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie ihre Psychospielchen mit uns spielen oder das wir unsere Zeit, in der wir Wichtigeres zu tun haben, mit ihnen verschwenden, während sie uns beflecken mit ihrem fatalen, rückwärtsgerichteten geistigen Dreck: Ja, kommt aus euren Löchern hervor, ihr Nazis und anderen Faschisten! Steht zu eurem verqueren Denken, sprecht es aus, damit wir euch brandmarken und dann den Rücken zudrehen können in jeder Lebenssituation. Wir stehen für die Gleichberechtigung aller, für Diversität, ja für egalitäre Differenz, deren Toleranz genau dort endet, wo wir auf eure Intoleranz und Verbohrtheit stoßen!
So müssen wir mit diesen Leuten umgehen, denn sie gehören nicht in eine Welt des 21. Jahrhunderts, in der weder die Herkunft, noch der Pass, noch das Äußere eine Rolle spielen sollte, sondern allein das Denken und Handeln zum Wohle aller.
(c) 2026
Tuesday, January 27. 2026
Das weiße mittlere Meer
Tanz mit mir, es ist wieder die Zeit.
Deine Bühne, die schönste für jedermann,
Für den allerletzten, den feinsten Akt.
Einen besseren Ort findest du nicht.
Ja, es ist, ja, es ist, es ist wieder so weit
Für den täglich allerperfidesten Pakt:
Rette sich, rette sich, rette sich, wer kann!
Ja, wir wissen das, doch wir kennen dich nicht.
Weil auch jener Clown voller Eitelkeit
Im Zirkus dort drüben noch einmal tanzt,
Jeden Einsatz verpatzt ohne jeglichen Takt,
Sieht die Welt dein nasses Ende nicht.
Es ist Zeit, es ist Zeit, es ist wieder mal Zeit
Für den fürchterlichen stündlichen Fakt,
Dass der Kontinent sich vor dir verschanzt.
Ein schlechtes Gewissen gibt es nicht.
(C) 2025
Deine Bühne, die schönste für jedermann,
Für den allerletzten, den feinsten Akt.
Einen besseren Ort findest du nicht.
Ja, es ist, ja, es ist, es ist wieder so weit
Für den täglich allerperfidesten Pakt:
Rette sich, rette sich, rette sich, wer kann!
Ja, wir wissen das, doch wir kennen dich nicht.
Weil auch jener Clown voller Eitelkeit
Im Zirkus dort drüben noch einmal tanzt,
Jeden Einsatz verpatzt ohne jeglichen Takt,
Sieht die Welt dein nasses Ende nicht.
Es ist Zeit, es ist Zeit, es ist wieder mal Zeit
Für den fürchterlichen stündlichen Fakt,
Dass der Kontinent sich vor dir verschanzt.
Ein schlechtes Gewissen gibt es nicht.
(C) 2025
Tuesday, January 6. 2026
Tendenz
Friday, January 2. 2026
Erwartungen oder: ich und du und ich
Im Streit geh ich auf sie zu.
Die Ärmste, ist mein Impuls.
Es darf nicht wahr sein.
Sie meint es doch nicht so.
Genau wie ich.
Im Streit geht sie auf mich zu.
So aggressiv und impulsiv.
Das darf nicht wahr sein.
Sie will mich schlagen.
Sie tut es nicht.
Im Streit geh ich auf sie zu.
Sie zu umarmen, ganz festzuhalten.
Es darf nicht wahr sein.
Sie will es nicht.
Ich tu es nicht.
(C) 2026
Für SF, dann.
Die Ärmste, ist mein Impuls.
Es darf nicht wahr sein.
Sie meint es doch nicht so.
Genau wie ich.
Im Streit geht sie auf mich zu.
So aggressiv und impulsiv.
Das darf nicht wahr sein.
Sie will mich schlagen.
Sie tut es nicht.
Im Streit geh ich auf sie zu.
Sie zu umarmen, ganz festzuhalten.
Es darf nicht wahr sein.
Sie will es nicht.
Ich tu es nicht.
(C) 2026
Für SF, dann.
(Page 1 of 176, totaling 703 entries)
next page »

