Sunday, July 27. 2025
Die Grenzen des Traums
Der leichte Wind, verborgen in dem Berge,
Ein Tropfen Tau, der kaum zu sehen ist,
Der harte Fels ist nicht einmal Materie,
Er ist Verzicht.
So unbemerkt kann eine Welt sich schließen,
Die eignen Bilder durch den Schein ersetzt,
Solch Universum ausgedachter Sphären
Durchs Angesicht.
Das, was sich formt, kann rasch im Sand verschwinden,
Wie eine Meereswelle kommt und wieder geht.
Doch kann man ohne Fehler auch verlieren,
Wenn niemand spricht.
Ein Gleichgewicht ist schwer zu stämmen.
Der Sonne Wärme, die das Licht vertreibt,
Erreicht das eine nur: Holz kann nicht bleiben.
Der Bogen bricht.
Wohl kann die Zeit bekanntlich vieles ändern,
Strebt sie doch stets den nächsten Morgen an.
Will sie, was war, im Heute wieder finden,
Scheint neues Licht.
Für TDR
Ein Tropfen Tau, der kaum zu sehen ist,
Der harte Fels ist nicht einmal Materie,
Er ist Verzicht.
So unbemerkt kann eine Welt sich schließen,
Die eignen Bilder durch den Schein ersetzt,
Solch Universum ausgedachter Sphären
Durchs Angesicht.
Das, was sich formt, kann rasch im Sand verschwinden,
Wie eine Meereswelle kommt und wieder geht.
Doch kann man ohne Fehler auch verlieren,
Wenn niemand spricht.
Ein Gleichgewicht ist schwer zu stämmen.
Der Sonne Wärme, die das Licht vertreibt,
Erreicht das eine nur: Holz kann nicht bleiben.
Der Bogen bricht.
Wohl kann die Zeit bekanntlich vieles ändern,
Strebt sie doch stets den nächsten Morgen an.
Will sie, was war, im Heute wieder finden,
Scheint neues Licht.
Für TDR
Sunday, July 6. 2025
Gegen "skurrile" Ränder
Ich stehle, wo ich nur kann.
Wenn das Ferment der Wirkung bleibt.
Weil praktisch jedermann
Seinen Wahn betreibt.
Ich stehle, was immer mir passt.
Wenn Banales vorherrschend ist.
Weil, wem die Lüge verhasst,
die Wahrheit vermisst.
Ich stehle, weil's Gestern gehört.
Wenn der Index des Falschen uns lenkt.
Weil Narziss uns schwört
Dass er für uns denkt.
Ich stehle, weil ich mir treu bleiben will.
Wenn ich das Denken kritisch gestalte.
Weil ich nicht brav und still
Die Beschränkung aufrecht erhalte.
Ich stehle, gerade weil ich empathisch bin.
Wenn mich Affekte des letzten Nervs berauben.
Weil, ohne jeglichen Sinn,
Bliebe nur Glaube.
Ich stehle, weil es so einfach ist.
Wenn's um die Autorität der Bekenntnisse geht:
Weil, wer vergisst,
Nur nicht versteht.
(C) 2025
Dank an TWA.
Wenn das Ferment der Wirkung bleibt.
Weil praktisch jedermann
Seinen Wahn betreibt.
Ich stehle, was immer mir passt.
Wenn Banales vorherrschend ist.
Weil, wem die Lüge verhasst,
die Wahrheit vermisst.
Ich stehle, weil's Gestern gehört.
Wenn der Index des Falschen uns lenkt.
Weil Narziss uns schwört
Dass er für uns denkt.
Ich stehle, weil ich mir treu bleiben will.
Wenn ich das Denken kritisch gestalte.
Weil ich nicht brav und still
Die Beschränkung aufrecht erhalte.
Ich stehle, gerade weil ich empathisch bin.
Wenn mich Affekte des letzten Nervs berauben.
Weil, ohne jeglichen Sinn,
Bliebe nur Glaube.
Ich stehle, weil es so einfach ist.
Wenn's um die Autorität der Bekenntnisse geht:
Weil, wer vergisst,
Nur nicht versteht.
(C) 2025
Dank an TWA.
Saturday, June 28. 2025
Grenzenlose Trauer
Die Spinne will.
Dass alle in ihrem Netz baden.
Dass alle zu ihr kommen.
Dass alle ihre Fäden in Frieden lassen.
Dass alles immer so bleibt.
So wie es war.
Die Wahrheit weiß.
Sie ist eine Maus.
Sie verlässt nicht mehr ihren Bau.
Sie sitzt dort ganz allein.
Sie ist lieb.
Aber stur wie ein Stier.
Die Rosen schauen schweigend.
Von draußen über über die Hecke.
Grenzenlose Trauer.
Schon jetzt.
(C) 2025
für HM
Dass alle in ihrem Netz baden.
Dass alle zu ihr kommen.
Dass alle ihre Fäden in Frieden lassen.
Dass alles immer so bleibt.
So wie es war.
Die Wahrheit weiß.
Sie ist eine Maus.
Sie verlässt nicht mehr ihren Bau.
Sie sitzt dort ganz allein.
Sie ist lieb.
Aber stur wie ein Stier.
Die Rosen schauen schweigend.
Von draußen über über die Hecke.
Grenzenlose Trauer.
Schon jetzt.
(C) 2025
für HM
Thursday, June 5. 2025
Es geht mir gut
Wenn ich sage: "Es geht mir gut."
dann ist das absolut.
Es geht mir nicht gut
im Vergleich zu anderen,
denen es schlechter geht,
denn dann kann es mir nicht gut gehen,
wenn ich mir bewusst mache,
dass es anderen schlechter geht.
Wie könnte es mir dann noch gut gehen?
Was für eine Art von Mensch wäre ich?
Nein. Es geht mir gut.
Es geht mir nicht gut
im Vergleich zu anderen,
denen es besser geht,
denn dann kann es mir nicht gut gehen,
wenn ich neidisch wäre,
dass es anderen besser geht.
Was für eine Art von Mensch wäre ich?
Zumal: Was ist schon besser?
Was kann denn besser sein
als dieses eine "Gut", das ich habe?
Es ist doch meins,
das kann mir niemand nehmen,
zu keiner Zeit.
Was könnte besser sein
als meins, das mir allein gehört?
Es ist ein "Mein", das mein ist,
ohne dass es anderen fehlt.
Es ist absolut.
Es ist absolut,
weil ich tue, was ich kann,
damit es allen Menschen gut geht,
und deshalb muss es mir gut gehen.
Ist das wirklich so schwer
zu verstehen?
(c) 2025
dann ist das absolut.
Es geht mir nicht gut
im Vergleich zu anderen,
denen es schlechter geht,
denn dann kann es mir nicht gut gehen,
wenn ich mir bewusst mache,
dass es anderen schlechter geht.
Wie könnte es mir dann noch gut gehen?
Was für eine Art von Mensch wäre ich?
Nein. Es geht mir gut.
Es geht mir nicht gut
im Vergleich zu anderen,
denen es besser geht,
denn dann kann es mir nicht gut gehen,
wenn ich neidisch wäre,
dass es anderen besser geht.
Was für eine Art von Mensch wäre ich?
Zumal: Was ist schon besser?
Was kann denn besser sein
als dieses eine "Gut", das ich habe?
Es ist doch meins,
das kann mir niemand nehmen,
zu keiner Zeit.
Was könnte besser sein
als meins, das mir allein gehört?
Es ist ein "Mein", das mein ist,
ohne dass es anderen fehlt.
Es ist absolut.
Es ist absolut,
weil ich tue, was ich kann,
damit es allen Menschen gut geht,
und deshalb muss es mir gut gehen.
Ist das wirklich so schwer
zu verstehen?
(c) 2025
« previous page
(Page 2 of 32, totaling 128 entries)
next page »

