Wednesday, July 23. 2025
Alles ist Energie
Wir Menschen machen wir uns oft so viele Gedanken, warum etwas so ist, wie es ist, warum wir wir sind, woher wir kommen und wohin wir hingehen, wenn wir gehen. Wer sind wir? Was ist unser Bewusstsein? Wie ist das Weltall entstanden? Und, nicht zuletzt, was ist der Sinn des Lebens?
Dabei sind die Antworten so einfach, dass es als peinlich angesehen wird, sie zu geben, denn sie sind nicht wissenschaftlich fundiert genug, nicht belegbar. Oder doch?
Alles ist Energie. Da Energie nicht verloren geht, nur in einen anderen Zustand geraten kann, geraten eben auch wir in einen anderen Zustand, wenn wir gehen. Und bevor wir kamen, waren wir einem anderen Zustand. Für dieses Leben, unser Leben hier auf unserem Planten, unserem Lebensraum, ist es allerdings völlig unerheblich, wie diese Zustände aussehen, weil wir, so wir jetzt sind, mit unserem wahrgenommenen Wesen, zuerst eben noch nicht und später nicht mehr realisiert sind. Wir würden eine mögliche Antwort darauf, um was für Zustände es sich handelt – da bin ich mir sicher – ebenso wenig verstehen, wie wir einer Ameise Einsteins Relativitätstheorie erklären könnten, falls wir sie denn erklären könnten.
Alles ist Energie. Selbst unser ach so tiefgründiges Denken kommt durch energetische Zustände chemischer und physikalischer Natur zustande. Zur Emergenz kommen wir noch. Grundsätzlich sind Lebewesen, wie wir sie kennen, insgesamt nichts anderes als das Ergebnis energetischer Reaktionen, begonnen mit dem Zusammenschmelzen von Elementen im Kern von Sternen, dem Zusammenfügen von komplexeren Molekülen unter dafür günstigen Bedingungen, der Aufnahme und Abgabe von Energie und der Entstehung von Organismen. Ob all dies gerichtet oder zufällig geschah, oder ob das Ergebnis Mensch das naheliegendste sein könnte, angesichts unserer engen Angepasstheit an unsere Umwelt, ist zwar Frage heftigster wissenschaftlicher Debatten. Zu Ende gedacht spielt aber auch das nicht wirklich eine Rolle für unser konkretes Dasein. Unter uns bewegt manche die nächste Steuererklärung oder die Ergebnisse eines Halbfinales, andere brauchen rudimentären Schutz vor Gewalt und etwas zu essen, damit sie nicht verhungern. Der Sinn des Lebens kommt in alldem nicht vor, ist höchstens ansatzweise darin zu erkennen, dass Menschen in der Regel am Leben bleiben wollen, wenn man sie lässt und sie ihr Auskommen haben. Denn darin liegt das Fünkchen Wahrheit, das wir leider so oft ignorieren: Der Sinn des Lebens liegt im Leben selbst.
Energetisch betrachtet, ist es egal, in welcher Form Energie vorliegt. Dir und mir als Einzelwesen, lateinisch Individuum, kann es nicht egal sein, ob uns buchstäblich das Licht ausgeblasen wird. Daher steckt alle Antwort, die wir suchen, im Umstand, dass wir am Leben sind. Deshalb hat jedes Leben, und zwar das, das bereits realisiert ist, schon mal Respekt und Schutz verdient. Wer das nicht akzeptiert und danach handelt, leistet streng genommen keinen Beitrag für das Leben an sich. Denn „Alles ist Energie“ bedeutet auch, dass unsere Lebensform eine klitzekleine Version davon ist, was möglich wäre. Mit anderen Worten: Wir sind temporär und nicht so wichtig. Das ist vom Standpunkt der Energie ausgehend gesagt. Für uns sind wir selbst und Menschen, die uns nah sind, von immenser Bedeutung. Daran können wir ermessen, dass nur wir selbst unserem Leben und dem Leben anderer eine Bedeutung beimessen können. Unser Sinn also, der in unseren persönlichen Leben steckt, wird von uns ausgestaltet. Im übertragenen Sinn sind wir unsere eigenen Sterne, in deren Kern das Leben, das wir führen wollen, ausgeformt wird. Wenn uns andere Menschen daran hindern, durch Manipulation oder Gewalt zum Beispiel, oder wenn wir uns selbst daran hindern, haben wir alle das Leben verloren. Demnach töten Mörder nicht nur ihre Opfer, sie töten auch sich selbst, nämlich ihr potentielles Selbst, das sie leben könnten. Sie haben den Sinn ihres Lebens, ihr Leben auszugestalten, verfehlt.
Alles ist Energie. Sicherlich haben wir auch Materie, aber angefangen hat es mit Energie, bevor die ersten uns bekannten Elemente entstanden, die die Materie bilden. Nicht vergessen ist da auch noch das, was wir Emergenz nennen, wenn etwas nicht allein aus seinen Teilen erklärt werden kann. Wenn unser Bewusstsein als emergent betrachtet wird nicht aus energetischen Abläufen beschrieben werden kann, ist es immer noch möglich, dass wir das nur bis jetzt, bis heute, nicht können. Ich bleibe dabei: Alles ist Energie. Nichts geht verloren. Der Sinn des Lebens wiederum ist das Leben selbst, und bei uns Menschen ist es auch der Sinn, den wir uns selbst geben.
Dabei sind die Antworten so einfach, dass es als peinlich angesehen wird, sie zu geben, denn sie sind nicht wissenschaftlich fundiert genug, nicht belegbar. Oder doch?
Alles ist Energie. Da Energie nicht verloren geht, nur in einen anderen Zustand geraten kann, geraten eben auch wir in einen anderen Zustand, wenn wir gehen. Und bevor wir kamen, waren wir einem anderen Zustand. Für dieses Leben, unser Leben hier auf unserem Planten, unserem Lebensraum, ist es allerdings völlig unerheblich, wie diese Zustände aussehen, weil wir, so wir jetzt sind, mit unserem wahrgenommenen Wesen, zuerst eben noch nicht und später nicht mehr realisiert sind. Wir würden eine mögliche Antwort darauf, um was für Zustände es sich handelt – da bin ich mir sicher – ebenso wenig verstehen, wie wir einer Ameise Einsteins Relativitätstheorie erklären könnten, falls wir sie denn erklären könnten.
Alles ist Energie. Selbst unser ach so tiefgründiges Denken kommt durch energetische Zustände chemischer und physikalischer Natur zustande. Zur Emergenz kommen wir noch. Grundsätzlich sind Lebewesen, wie wir sie kennen, insgesamt nichts anderes als das Ergebnis energetischer Reaktionen, begonnen mit dem Zusammenschmelzen von Elementen im Kern von Sternen, dem Zusammenfügen von komplexeren Molekülen unter dafür günstigen Bedingungen, der Aufnahme und Abgabe von Energie und der Entstehung von Organismen. Ob all dies gerichtet oder zufällig geschah, oder ob das Ergebnis Mensch das naheliegendste sein könnte, angesichts unserer engen Angepasstheit an unsere Umwelt, ist zwar Frage heftigster wissenschaftlicher Debatten. Zu Ende gedacht spielt aber auch das nicht wirklich eine Rolle für unser konkretes Dasein. Unter uns bewegt manche die nächste Steuererklärung oder die Ergebnisse eines Halbfinales, andere brauchen rudimentären Schutz vor Gewalt und etwas zu essen, damit sie nicht verhungern. Der Sinn des Lebens kommt in alldem nicht vor, ist höchstens ansatzweise darin zu erkennen, dass Menschen in der Regel am Leben bleiben wollen, wenn man sie lässt und sie ihr Auskommen haben. Denn darin liegt das Fünkchen Wahrheit, das wir leider so oft ignorieren: Der Sinn des Lebens liegt im Leben selbst.
Energetisch betrachtet, ist es egal, in welcher Form Energie vorliegt. Dir und mir als Einzelwesen, lateinisch Individuum, kann es nicht egal sein, ob uns buchstäblich das Licht ausgeblasen wird. Daher steckt alle Antwort, die wir suchen, im Umstand, dass wir am Leben sind. Deshalb hat jedes Leben, und zwar das, das bereits realisiert ist, schon mal Respekt und Schutz verdient. Wer das nicht akzeptiert und danach handelt, leistet streng genommen keinen Beitrag für das Leben an sich. Denn „Alles ist Energie“ bedeutet auch, dass unsere Lebensform eine klitzekleine Version davon ist, was möglich wäre. Mit anderen Worten: Wir sind temporär und nicht so wichtig. Das ist vom Standpunkt der Energie ausgehend gesagt. Für uns sind wir selbst und Menschen, die uns nah sind, von immenser Bedeutung. Daran können wir ermessen, dass nur wir selbst unserem Leben und dem Leben anderer eine Bedeutung beimessen können. Unser Sinn also, der in unseren persönlichen Leben steckt, wird von uns ausgestaltet. Im übertragenen Sinn sind wir unsere eigenen Sterne, in deren Kern das Leben, das wir führen wollen, ausgeformt wird. Wenn uns andere Menschen daran hindern, durch Manipulation oder Gewalt zum Beispiel, oder wenn wir uns selbst daran hindern, haben wir alle das Leben verloren. Demnach töten Mörder nicht nur ihre Opfer, sie töten auch sich selbst, nämlich ihr potentielles Selbst, das sie leben könnten. Sie haben den Sinn ihres Lebens, ihr Leben auszugestalten, verfehlt.
Alles ist Energie. Sicherlich haben wir auch Materie, aber angefangen hat es mit Energie, bevor die ersten uns bekannten Elemente entstanden, die die Materie bilden. Nicht vergessen ist da auch noch das, was wir Emergenz nennen, wenn etwas nicht allein aus seinen Teilen erklärt werden kann. Wenn unser Bewusstsein als emergent betrachtet wird nicht aus energetischen Abläufen beschrieben werden kann, ist es immer noch möglich, dass wir das nur bis jetzt, bis heute, nicht können. Ich bleibe dabei: Alles ist Energie. Nichts geht verloren. Der Sinn des Lebens wiederum ist das Leben selbst, und bei uns Menschen ist es auch der Sinn, den wir uns selbst geben.
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